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Zeugen in der Hauptverhandlung - Mängelexemplar

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Vernehmungsrecht - Vernehmungslehre - Vernehmungstaktik
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Bibliografische Angaben:

  • 978-3-89655-935-7
  • Hans-Joachim Gerst
  • 1. Auflage
  • 21. 06. 2016
  • Buch
  • 576 Seiten
  • gebunden
  • 14,8 x 21,0
  • 0.831 kg
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Die Zeugenbefragung ist der Dreh- und Angelpunkt der Hauptverhandlung . Dennoch wird häufig... mehr
Produktinformationen

Die Zeugenbefragung ist der Dreh- und Angelpunkt der Hauptverhandlung. Dennoch wird häufig nach dem Motto „trial and error" verfahren. Geht es schief, ist der Leidtragende der Mandant. Höchste Zeit also, sich dieses machtvollen Werkzeugs planvoll zu bedienen.

„Zeugen in der Hauptverhandlung" führt Sie mitten hinein in die taktisch und psychologisch geschickte Zeugenvernehmung. Ganz gleich, ob Sie einen jugendlichen oder sachverständigen Zeugen vor sich haben, einen verdeckten Ermittler oder einen Berufszeugen – das knapp 600 Seiten starke Werk gibt Ihnen Vernehmungstechniken für alle wichtigen Vernehmungssituationen an die Hand.

Besonders hilfreich bei der Vorbereitung ist das vom Autor dargestellte und von ihm erfolgreich erprobte „Drei-Säulen-Prinzip der Zeugenvernehmung", das die drei wichtigsten Schritte für eine erfolgreiche Zeugenvernehmung umfasst:

    1. die Vorbereitung der Vernehmung und Festlegung des Vernehmenssettings
    2. die Ausarbeitung der Vernehmungsziele und der Grundriss des Befragungsgebäudes
    3. Die detaillierte Gestaltung des „Frage-Antwort-Szenarios"

Dazu erhalten Sie eine Vielzahl konkreter Arbeitshilfen und zahlreiche Beispiele für Vernehmungssituationen.

Ergänzt wird der praktische Teil von einem umfangreichen Kommentarteil – eine ideale Kombination, denn so können Sie schnell Querverbindungen ziehen und rechtliche mit technisch-taktischen Komponenten für den eigenen Erfolg verknüpfen. Diese derzeit auf dem Markt einzigartige Kombination bietet Ihnen alle wesentlichen Inhalte rund um die Zeugenbefragung:

  • Kommentierung der §§ 48 – 70, 85, 239 – 242, 247a, 248 StPO
  • Zeugen und Aussagepsychologie, Taktik der Zeugenvernehmung
  • Zeugenbehandlung und Vernehmungstechniken
  • Spezielle wiederkehrende Konstellationen der Zeugenvernehmung
  • Der anwaltliche Beistand des Zeugen
  • Revisionsrechtliche Aspekte der Zeugenvernehmung

Zum Vorteil Ihrer Mandanten: Nutzen Sie in allen Vernehmungssituationen das ganze Repertoire der Zeugenbefragung und bestellen Sie jetzt „Zeugen in der Hauptverhandlung".

Medium: Buch
Aktion: Sparangebot
Autoren
Rezensionen

RA Dr. Hjalmar Mahn, Düsseldorf in StV 2017, Heft 12, S.835ff: "(...) Gänzlich neu in der deutschen Fachliteratur sind sodann die Ausführungen zu der Vernehmungsgestaltung im engeren Sinn, sprich der konkreten Durchführung der Befragung des Zeugen (Rn. 92 ff.). Hier liegen erkennbar sowohl Schwerpunkt als auch zugleich der größte Erkenntnisgewinn des entsprechenden Abschnitts. Auf der Grundlage teils selbst entwickelter, teils der anglo-amerikanischen Rechtsliteratur entnommener Beispiele in Form der Darlegung konkreter Vernehmungssituationen elaboriert der Autor eine komplexe Fragetechnik, welche im Idealfall zu dem vom Befragenden gewünschten Ergebnis führt.(...) Die von Gerst entwickelte Befragungsstrategie und der empfohlene Umgang mit Störungen lesen sich durchdacht, gut nachvollziehbar und zu jeder Zeit praxistauglich. Der durch die Strategie angestrebte Mehrwert im Ergebnis der Befragung erscheint nahezu unausweichlich, was die entwickelte Methode zu einer wertvollen Ergänzung der spezifischen Literatur macht. (...) Dem eingangs des Buches postulierten  Anspruch, nicht nur konkrete Arbeitshilfe für die tägliche Praxis sein zu wollen, sondern sich auch wissenschaftlich um die Thematik der Zeugenvernehmung verdient zu machen , wird das Gesamtwerk vollständig gerecht. Hervorzuheben ist insbesondere der Ansatz des Herausgebers, eine offenkundig bislang zumindest in der deutschen Fachliteratur nicht bzw. jedenfalls nicht ausführlich behandelte Frage zunächst zu identifizieren und sodann mit großer Überzeugungskraft und gut nachvollziehbar einer strukturierten und praxistauglichen Lösung zuzuführen. Das von Gerst entwickelte Drei-Säulen-Prinzip schließt in der Tat eine bislang offensichtlich weitgehend unbemerkte, aber eindeutig vorhandene Lücke ind der deutschen Fachliteratur. Die als Lösung angebotene Systematik liest sich in der dargelegten theoretischen Form höchst erfolgversprechend und ist bereits durch die intensive Beschäftigung mit den Argumenten eine Bereicherung für die praktische Arbeit. Darauf, dass die Umsetzung der erarbeiteten Technik in der Praxis zahlreichen Hindernissen begegnen kann, weist der Autor selbst ausdrücklich hin. Doch auch in diesen Fällen lässt das Gesamtwerk einen nicht allein. So hinterlassen insbesondere die verschiedenen, offenkundig in jahrelanger eigener Praxis erprobten Reaktionsmöglichkeiten bei dem Leser das gute Gefühl, nach einer Verinnerlichung der Thesen auch für komplexe oder konfrontative Zeugenvernehmungen gut gerüstet zu sein. (...) Die klar strukturierte Gliederung ermöglicht zudem - soweit erforderlich - auch in kürzester Zeit eine stringente Vorbereitung von klar umgrenzten Themenkreisen, weshalb das Buch seinen Platz jedenfalls nicht ausschließlich im Regal, sondern jedenfalls auch in der Hauptverhandlung selbst haben sollte. Das Gesamtwerk ist daher jedem Praktiker sowohl für die intensive Vorbereitung als auch die praktische Durchführung von Zeugenvernehmungen uneingeschränkt zu empfehlen."

RA Dipl.-Kfm. Wolfgang Nieberler, München in MAV-Mitteilungen Juli 2017, S. 26: "Diese Neuerscheinung auf dem juristischen Büchermarkt bietet etwas wirklich Neues. (...) Sechs Fachanwälte für Strafrecht haben sich deshalb zusammengefunden und ein im deutschen Sprachraum bisher einmaliges Werk geschaffen. Es soll den Kollegen zugleich eine konkrete Arbeitshilfe wie auch profunde wissenschaftliche Orientierung bieten. Denn hier schreiben Praktiker für Praktiker. Freilich ist die Zielgruppe zu eng gefasst: auch Richter und Staatsanwälte sollten diesen Band lesen. Fehlurteile will niemand - auch wenn das rechtskräftige Urteil immer noch die "heilige Kuh" der Justiz ist udnd Wiederaufnahmeverfahren in Deutschland Seltenheitswert haben. Somit heißt es: Beim ersten Mal alles richtig machen! (...) Spezielle Vernehmungs- und Befragungsansätze werden vorgestellt und zwar unter Darbietung "ausbuchstabierter Handreichungen", die es in der deutschen Literatur bislang so noch nicht gab. Das Versprechen der Autoren: "Die hier angebotenen Vorschläge beginnen dort, wo andere Diskutanten aufhören." (...) Es geht nicht um Anwaltstricks, sondern um die Führung von Zeugen ("wer fragt, der führt") um die Wahrheit aus Sicht der Verteidigung präsentieren zu können. Und dieses Ziel ist auch völlig legitim, denn Aufgabe des Verteidigers ist es, einseitig die Interessen des Angeklagten zu vertreten. Dies ist sein Auftrag, den er als Organ der Rechtspflege, d.h. mit den Mitteln des Rechts erfüllen soll. Wenn dabei die Vernehmung von Zeugen ansteht, ist dieses neue Werk wohl unverzichtbar."

RA Dr. Benjamin Krenberger auf webcritics.de vom 10.10.2016: "(...) Mir persönlich hat eines der letzten Kapitel, nämlich die Zurückweisung (angeblich) ungeeigneter Fragen, am besten gefallen. Denn die dortigen Erläuterungen sind für alle Prozessbeteiligten in komprimierter Form ein Appell an die Selbstdisziplin: an den Fragenden und an die die Fragen beanstandenden übrigen Prozessbeteiligten. Insgesamt erachte ich die mit dem Buch erstrebte Zielsetzung als erfüllt an: sowohl für Einsteiger wie auch für versierte Strafrechtler bietet das Buch wichtige und detaillierte Erkenntnisse, die man in dieser Aufmachung nicht zwingend an anderer Stelle findet. Die Konzentration auf das Strafverfahren macht das Buch natürlich zu einer spezielleren Lektüre als Konkurrenzwerke zur allgemeinen Zeugenvernehmung (Wendler/Hoffmann; Treuer/Schönberg)."

RA Dr. Sascha Kische, LLM., RA und FA für Strafrecht, Osnabrück auf www.kuselit.de : "Wer in strafverfahrensrechtlicher Hinsicht als Verteidiger, aber auch als Nebenklägervertreter oder Zeugenbeistand mit "Zeugen in der Hauptverhandlung" zu tun hat, der hat ein solches Kompendium lang ersehnt. (...) Gerst und seinen renommierten KollegInnen ist es gelungen, gleichermaßen dem Berufsanfänger wie auch dem erfahrenen Praktiker neben zwingendem Handwerkszeug in Form von Wissen mitunter neue Ideen und vornehmlich psychowissenschaftliche Hintergrundinformationen zu präsentieren, die dem Leser nach Lektüre einen neuen Blickwinkel auf die eigene Arbeit ermöglichen (sollten). (...) Das in dem Werk vorgestellte Drei-Säulen-Prinzip der Vernehmungsvorbereitung und Vernehmungssetting (Säule 1), der Vernehmungsziele und Vernehmungsgestaltung im weiteren Sinne (Säule 2) und die Vernehmungsgestaltung im engeren Sinne (Säule 3) gibt - insoweit keine (auch vom Herausgeber nicht gewollt) abschließenden, aber in jedem Falle - wertvolle Hilfestellungen für eine optimale Bewerkstelligung der ureigenen, anwaltlichen Aufgabe, die Rechte und Interessen des eigenen Mandanten zu wahren und zur vollen Geltung bringen. (...) Dem Herausgeber und seinem Team bleibt zu wünschen, dass das hier besprochene Werk seine berechtigte Anerkennung finden wird, obgleich das Handbuch und seine Inhalte sicherlich erst als "Startschuss" für eine zukünftige, vornehmlich aus Kreisen der Verteidigung zu erwartende Auseinandersetzung mit der aus Strafprozessen nicht wegzudenkenden Zeugenvernehmung insbesondere unter psychologischen und taktischen Erwägungen zu begreifen ist. Insoweit nimmt das Werk in der Tat eine stimmengewichtige Vorreiterrolle ein."

 Rezension auf http://www.juralit.com/2016/07/31/zeugen-in-der-hauptverhandlung : "(...) Es ist ein deutlicher Vorteil dieses Werkes, dass es insbesondere im Praxisteil auf die reichhaltige anglo-amerikanische Literatur in diesem Bereich hinweist und deren Inhalte in die Darstellung einbezieht. (...) Das Werk schließt eine deutliche Lücke in der deutschen Strafprozessliteratur und bietet eine umfassende Darstellung der Vernehmung von Zeugen im Strafprozess aus der Sicht der Praxis."

 

 

 

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Der Herausgeber: RA und FA für St mehr

Autor

Der Herausgeber:

RA und FA für Strafrecht Dr. Hans-Joachim Gerst

Die Autoren:

RA Prof. Dr. Björn Gercke, RA Dr. Hans-Joachim Gerst, RA ´in Annika Hirsch, RA Dirk Meinicke, RA Prof. Dr. Ulrich Sommer, RA Dr. Florian Ufer.

RA Dr. Hjalmar Mahn, Düsseldorf in StV mehr

Rezensionen

RA Dr. Hjalmar Mahn, Düsseldorf in StV 2017, Heft 12, S.835ff: "(...) Gänzlich neu in der deutschen Fachliteratur sind sodann die Ausführungen zu der Vernehmungsgestaltung im engeren Sinn, sprich der konkreten Durchführung der Befragung des Zeugen (Rn. 92 ff.). Hier liegen erkennbar sowohl Schwerpunkt als auch zugleich der größte Erkenntnisgewinn des entsprechenden Abschnitts. Auf der Grundlage teils selbst entwickelter, teils der anglo-amerikanischen Rechtsliteratur entnommener Beispiele in Form der Darlegung konkreter Vernehmungssituationen elaboriert der Autor eine komplexe Fragetechnik, welche im Idealfall zu dem vom Befragenden gewünschten Ergebnis führt.(...) Die von Gerst entwickelte Befragungsstrategie und der empfohlene Umgang mit Störungen lesen sich durchdacht, gut nachvollziehbar und zu jeder Zeit praxistauglich. Der durch die Strategie angestrebte Mehrwert im Ergebnis der Befragung erscheint nahezu unausweichlich, was die entwickelte Methode zu einer wertvollen Ergänzung der spezifischen Literatur macht. (...) Dem eingangs des Buches postulierten  Anspruch, nicht nur konkrete Arbeitshilfe für die tägliche Praxis sein zu wollen, sondern sich auch wissenschaftlich um die Thematik der Zeugenvernehmung verdient zu machen , wird das Gesamtwerk vollständig gerecht. Hervorzuheben ist insbesondere der Ansatz des Herausgebers, eine offenkundig bislang zumindest in der deutschen Fachliteratur nicht bzw. jedenfalls nicht ausführlich behandelte Frage zunächst zu identifizieren und sodann mit großer Überzeugungskraft und gut nachvollziehbar einer strukturierten und praxistauglichen Lösung zuzuführen. Das von Gerst entwickelte Drei-Säulen-Prinzip schließt in der Tat eine bislang offensichtlich weitgehend unbemerkte, aber eindeutig vorhandene Lücke ind der deutschen Fachliteratur. Die als Lösung angebotene Systematik liest sich in der dargelegten theoretischen Form höchst erfolgversprechend und ist bereits durch die intensive Beschäftigung mit den Argumenten eine Bereicherung für die praktische Arbeit. Darauf, dass die Umsetzung der erarbeiteten Technik in der Praxis zahlreichen Hindernissen begegnen kann, weist der Autor selbst ausdrücklich hin. Doch auch in diesen Fällen lässt das Gesamtwerk einen nicht allein. So hinterlassen insbesondere die verschiedenen, offenkundig in jahrelanger eigener Praxis erprobten Reaktionsmöglichkeiten bei dem Leser das gute Gefühl, nach einer Verinnerlichung der Thesen auch für komplexe oder konfrontative Zeugenvernehmungen gut gerüstet zu sein. (...) Die klar strukturierte Gliederung ermöglicht zudem - soweit erforderlich - auch in kürzester Zeit eine stringente Vorbereitung von klar umgrenzten Themenkreisen, weshalb das Buch seinen Platz jedenfalls nicht ausschließlich im Regal, sondern jedenfalls auch in der Hauptverhandlung selbst haben sollte. Das Gesamtwerk ist daher jedem Praktiker sowohl für die intensive Vorbereitung als auch die praktische Durchführung von Zeugenvernehmungen uneingeschränkt zu empfehlen."

RA Dipl.-Kfm. Wolfgang Nieberler, München in MAV-Mitteilungen Juli 2017, S. 26: "Diese Neuerscheinung auf dem juristischen Büchermarkt bietet etwas wirklich Neues. (...) Sechs Fachanwälte für Strafrecht haben sich deshalb zusammengefunden und ein im deutschen Sprachraum bisher einmaliges Werk geschaffen. Es soll den Kollegen zugleich eine konkrete Arbeitshilfe wie auch profunde wissenschaftliche Orientierung bieten. Denn hier schreiben Praktiker für Praktiker. Freilich ist die Zielgruppe zu eng gefasst: auch Richter und Staatsanwälte sollten diesen Band lesen. Fehlurteile will niemand - auch wenn das rechtskräftige Urteil immer noch die "heilige Kuh" der Justiz ist udnd Wiederaufnahmeverfahren in Deutschland Seltenheitswert haben. Somit heißt es: Beim ersten Mal alles richtig machen! (...) Spezielle Vernehmungs- und Befragungsansätze werden vorgestellt und zwar unter Darbietung "ausbuchstabierter Handreichungen", die es in der deutschen Literatur bislang so noch nicht gab. Das Versprechen der Autoren: "Die hier angebotenen Vorschläge beginnen dort, wo andere Diskutanten aufhören." (...) Es geht nicht um Anwaltstricks, sondern um die Führung von Zeugen ("wer fragt, der führt") um die Wahrheit aus Sicht der Verteidigung präsentieren zu können. Und dieses Ziel ist auch völlig legitim, denn Aufgabe des Verteidigers ist es, einseitig die Interessen des Angeklagten zu vertreten. Dies ist sein Auftrag, den er als Organ der Rechtspflege, d.h. mit den Mitteln des Rechts erfüllen soll. Wenn dabei die Vernehmung von Zeugen ansteht, ist dieses neue Werk wohl unverzichtbar."

RA Dr. Benjamin Krenberger auf webcritics.de vom 10.10.2016: "(...) Mir persönlich hat eines der letzten Kapitel, nämlich die Zurückweisung (angeblich) ungeeigneter Fragen, am besten gefallen. Denn die dortigen Erläuterungen sind für alle Prozessbeteiligten in komprimierter Form ein Appell an die Selbstdisziplin: an den Fragenden und an die die Fragen beanstandenden übrigen Prozessbeteiligten. Insgesamt erachte ich die mit dem Buch erstrebte Zielsetzung als erfüllt an: sowohl für Einsteiger wie auch für versierte Strafrechtler bietet das Buch wichtige und detaillierte Erkenntnisse, die man in dieser Aufmachung nicht zwingend an anderer Stelle findet. Die Konzentration auf das Strafverfahren macht das Buch natürlich zu einer spezielleren Lektüre als Konkurrenzwerke zur allgemeinen Zeugenvernehmung (Wendler/Hoffmann; Treuer/Schönberg)."

RA Dr. Sascha Kische, LLM., RA und FA für Strafrecht, Osnabrück auf www.kuselit.de : "Wer in strafverfahrensrechtlicher Hinsicht als Verteidiger, aber auch als Nebenklägervertreter oder Zeugenbeistand mit "Zeugen in der Hauptverhandlung" zu tun hat, der hat ein solches Kompendium lang ersehnt. (...) Gerst und seinen renommierten KollegInnen ist es gelungen, gleichermaßen dem Berufsanfänger wie auch dem erfahrenen Praktiker neben zwingendem Handwerkszeug in Form von Wissen mitunter neue Ideen und vornehmlich psychowissenschaftliche Hintergrundinformationen zu präsentieren, die dem Leser nach Lektüre einen neuen Blickwinkel auf die eigene Arbeit ermöglichen (sollten). (...) Das in dem Werk vorgestellte Drei-Säulen-Prinzip der Vernehmungsvorbereitung und Vernehmungssetting (Säule 1), der Vernehmungsziele und Vernehmungsgestaltung im weiteren Sinne (Säule 2) und die Vernehmungsgestaltung im engeren Sinne (Säule 3) gibt - insoweit keine (auch vom Herausgeber nicht gewollt) abschließenden, aber in jedem Falle - wertvolle Hilfestellungen für eine optimale Bewerkstelligung der ureigenen, anwaltlichen Aufgabe, die Rechte und Interessen des eigenen Mandanten zu wahren und zur vollen Geltung bringen. (...) Dem Herausgeber und seinem Team bleibt zu wünschen, dass das hier besprochene Werk seine berechtigte Anerkennung finden wird, obgleich das Handbuch und seine Inhalte sicherlich erst als "Startschuss" für eine zukünftige, vornehmlich aus Kreisen der Verteidigung zu erwartende Auseinandersetzung mit der aus Strafprozessen nicht wegzudenkenden Zeugenvernehmung insbesondere unter psychologischen und taktischen Erwägungen zu begreifen ist. Insoweit nimmt das Werk in der Tat eine stimmengewichtige Vorreiterrolle ein."

 Rezension auf http://www.juralit.com/2016/07/31/zeugen-in-der-hauptverhandlung : "(...) Es ist ein deutlicher Vorteil dieses Werkes, dass es insbesondere im Praxisteil auf die reichhaltige anglo-amerikanische Literatur in diesem Bereich hinweist und deren Inhalte in die Darstellung einbezieht. (...) Das Werk schließt eine deutliche Lücke in der deutschen Strafprozessliteratur und bietet eine umfassende Darstellung der Vernehmung von Zeugen im Strafprozess aus der Sicht der Praxis."

 

 

 

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