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Energie tanken: Entspannungs­übungen und Meditation gegen das Mittagstief

Die Kreativität steckt im Sommerloch, die Motivation leidet unter der Hitze, die Gedanken schweifen immer wieder zum bevorstehenden Urlaub am Meer ab – und auf dem Schreibtisch stapelt sich die Arbeit. So wecken Sie müde Lebensgeister.   Schnelle Muntermacher Hände weg vom Kaffee als schnellem Motiv

Die Kreativität steckt im Sommerloch, die Motivation leidet unter der Hitze, die Gedanken schweifen immer wieder zum bevorstehenden Urlaub am Meer ab – und auf dem Schreibtisch stapelt sich die Arbeit. So wecken Sie müde Lebensgeister.

 

Schnelle Muntermacher

Hände weg vom Kaffee als schnellem Motivationsschub. Zwar steigert Koffein nachweislich die Konzentrationsfähigkeit, doch nur kurzfristig – und nur bei denjenigen, die ab und an eine Tasse trinken. Besser ist es, dem Konzentrationstief mit bewährten Hausmitteln Saures zu geben: Schnuppern Sie an einer aufgeschnittenen Zitrone bzw. an einem Zitronen-Duftöl. Oder mixen Sie sich ein Getränk aus zwei bis vier Esslöffeln Apfelessig und einem Glas Mineralwasser. Die prickelnde, saure Mixtur weckt das Gehirn zuverlässig – ganz ohne aufputschendes Koffein.

 

Meditation und Entspannungsübungen

Auch Meditation ist eine gute Möglichkeit, die Konzentrationsfähigkeit zu steigern.

Bauchatmung: Setzen Sie sich aufrecht hin, legen Sie eine Hand auf den Bauch, die andere auf die Brust, und atmen Sie ganz bewusst durch die Nase ein, wobei sich der Bauch nach vorne wölbt. Die Brust sollte sich nur leicht heben. Atmen Sie langsam durch den leicht geöffneten Mund wieder aus und spüren Sie, wie der Bauch sich senkt. Wiederholen Sie die Übung für ca. zwei Minuten. Achten Sie darauf, in einem gleichmäßigen, ruhigen Rhythmus zu atmen. Zählen Sie beim Einatmen bis vier, halten den Atem kurz an und atmen dann bis vier wieder aus.

 

Anschließend können Sie ein paar Dehnungsübungen machen:

Nackenrollen:

Sitzen Sie aufrecht, die Schultern locker nach unten hängend. Senken Sie das Kinn langsam Richtung Brust und rollen den Kopf dann zur rechten Schulter. Anschließend lassen Sie den Kopf locker nach hinten fallen und rollen ihn dann zur linken Schulter. Wiederholen Sie die kreisende Bewegung drei bis fünf Mal, dann in die andere Richtung.

Schulterheben:

Lassen Sie die Arme locker neben dem Körper hängen. Heben Sie beim Einatmen die Schultern so weit wie möglich nach oben, als wollten Sie mit ihnen die Ohren berühren. Halten Sie kurz die Spannung, danach lassen Sie die Schultern beim Ausatmen wieder fallen. Wiederholen Sie die Übung fünf bis zehn Mal.

Rückendehnung:

Verschränken Sie die Hände und strecken Sie die Arme nach oben über den Kopf. Drehen Sie die Handflächen zur Decke, strecken Sie die Arme ganz durch. Achten Sie darauf, den Oberkörper dabei leicht nach hinten zu beugen, und spüren Sie dabei die Dehnung entlang der Wirbelsäule. Halten Sie die Position für 10-15 Sekunden, dann lösen Sie die Verschränkung und lassen die Arme langsam sinken.