
Es ist Montagmorgen: Die Scheiben des Autos sind zugefroren, der Verkehr staut sich auf den letzten Metern in die Kanzlei, der Bürokaffee ist alle und niemand hat neuen besorgt. Gute Gründe, um zu jammern – oder etwa nicht? Tatsächlich gibt es trotz aller Widrigkeiten des Alltags jede Menge Gelegenheiten, um dankbar zu sein. Oft muss man nur den Fokus verschieben und nicht auf das schauen, was nicht läuft, sondern auf die Dinge, die einen mit Glück erfüllen. Sie werden bemerken, dass Dankbarkeit wie ein Vergrößerungsglas wirkt und Sie sich automatisch stärker auf das Positive in Ihrem Leben fokussieren. Um die Dankbarkeitsspirale anzustoßen, gibt es unterschiedliche Übungen und Rituale.
Sagen Sie Danke.
Nehmen Sie sich bewusst vor, sich bei jeder Person, die etwas für Sie tut, zu bedanken. Sie werden überrascht sein, wie viel positives Feedback Sie dadurch erhalten und was das an Glücksgefühlen in Ihnen auslöst.
Schreiben Sie einen Dankesbrief.
Dadurch rufen Sie sich ins Gedächtnis, wie dankbar Sie für die Beziehung zu dieser Person sind und zaubern gleichzeitig dem Empfänger ein Lächeln ins Gesicht.
Führen Sie ein Dankbarkeitstagebuch.
In das Tagebuch schreiben Sie täglich drei bis fünf Dinge, Menschen oder Erlebnisse, für die Sie den Tag über dankbar gewesen sind.
Legen Sie ein Dankbarkeits-Marmeladenglas an.
Schreiben Sie regelmäßig – vielleicht einmal pro Woche – ein Erlebnis auf einen Zettel, für das Sie dankbar sind. Diesen Zettel falten Sie und legen ihn in das Glas. Am Ende des Monats oder zum Jahresende lesen Sie alle Zettel durch.
Nutzen Sie Ihre Körpersprache.
Achten Sie darauf, gerade zu stehen, die Schultern zurückzunehmen und zwischendurch einfach mal zu lächeln. Ihre Mimik, Gestik und Körperhaltung wirken sich nämlich unmittelbar auf Ihre Gefühle aus.
Bedanken Sie sich bei sich selbst.
Seien Sie stolz und dankbar für das, was Sie jeden Tag leisten. Tipp: Stellen Sie sich vor einen Spiegel und sprechen Sie den Dank laut aus.